Bolzano-Bozen / Crisi economica, sicurezza sul lavoro, addizionale Irpef - Krise, Arbeitssicherheit, Irpef-Zuschlag
 
Data: 17/03/2010
 

Notizie dall'Ufficio Stampa della Provincia Autonoma di Bolzano

Lavoro - Il funzionamento dello strumento degli ammortizzatori sociali, l’attività del Comitato provinciale di coordinamento per la sicurezza, l’addizionale Irpef: sono i temi principali discussi ieri sera (15 marzo) a Bolzano dall’assessore provinciale al Lavoro, finanze e innovazione Roberto Bizzo nell’incontro con i rappresentanti delle organizzazioni sindacali.

Con i vertici dei sindacati confederali Cgil/Agb Sgb/Cisl e Uil/Sgk e dell’Asgb l’assessore provinciale Roberto Bizzo ha avuto il primo contatto ufficiale per avviare quello che nelle sue intenzioni sarà un dialogo aperto e costante con i rappresentanti dei lavoratori. Tre sono i temi portati all’attenzione: lo strumento degli ammortizzatori sociali, il nuovo Comitato di coordinamento per la sicurezza sul lavoro e l’addizionale Irpef.

Riguardo all’operatività del neoistituito Comitato provinciale di coordinamento per la sicurezza, dai sindacati è arrivato l’auspicio che l’organismo possa fornire al più presto indirizzi e linee guida agli uffici ispettivi per poter elaborare programmi di attività specifici e ridurre in tal modo le statistiche degli infortuni sul lavoro.

Infine si è discusso dell’eventuale riduzione dell’addizionale Irpef, con la richiesta della parte sindacale di esaminare un intervento, a fronte della riduzione dell’Irap per le aziende, anche sui redditi da lavoro. L’assessore Bizzo ha confermato la sua disponibilità a valutare la possibilità di intervento della Provincia sull'Irpef: nello specifico si è discusso di un intervento modulato in maniera selettiva e non indifferenziato per tutte le categorie di reddito.


Aus dem Presseamt der Provinz Bozen

Arbeit - (LPA) Die außerordentlichen Hilfsmaßnahmen für Krisen-Opfer, die Tätigkeit des neu gebildeten Koordinierungskomitees in Sachen Arbeitssicherheit und der Landeszuschlag auf die Einkommenssteuer IRPEF waren die Themen, die Landesrat Roberto Bizzo gestern Abend (15. März) bei seinem ersten Treffen mit den Vertretern der Gewerkschaftsbünde diskutiert hat.

Vertreter der konföderierten Gewerkschaften Cgil/AGB, SGB/Cisl und Uil/SGK sowie des ASGB hatte Arbeits- und Finanzlandesrat Bizzo geladen, um über die wichtigsten anstehenden Themen zu beraten. Dabei ging es einmal um die Maßnahmen, die Land und Region für die Opfer der weltweiten Wirtschaftskrise gesetzt haben. "Sie haben sich als wichtige Instrumente zur Abfederung der Krise erwiesen", betonte Bizzo. Derzeit würden die Daten der ersten Ansuchen-Kampagne ausgewertet, die mit Ende Jänner ausgelaufen ist. "Aus diesen Auswertungen werden wir auch Anhaltspunkte für eine eventuelle Anpassung unserer Maßnahmen gewinnen", so der Landesrat, den die Vertreter der Gewerkschaften ersucht haben, die Möglichkeit zu prüfen, ob die Maßnahmen zu einer ständigen - also krisenunabhängigen - Einrichtung gemacht werden könnten.

Vorgestellt hat Bizzo den Vertretern der Gewerkschaften auch die Tätigkeit des neu gebildeten Koordinierungskomitees für Arbeitssicherheit. Im Gespräch haben die Gewerkschaften gestern den Wunsch geäußert, dass das Komitee so bald wie möglich Richt- und Leitlinien für die Kontrollorgane ausarbeiten könne. Auf deren Basis sollten dann konkrete Programme zur Reduzierung der Zahl an Arbeitsunfällen erarbeitet werden.

Auf den Tisch kam schließlich das Thema einer eventuellen Senkung des Landeszuschlags auf die Einkommenssteuer IRPEF und die Forderung der Gewerkschaften, dieses Anliegen noch einmal eingehend zu prüfen. Die Senkung des Zuschlags würde die Arbeitnehmer entlasten, so wie die Abschaffung des Landeszuschlags auf die regionale Wertschöpfungssteuer IRAP die Unternehmen entlastet habe. Bizzo hat in diesem Zusammenhang zugesagt, eine Senkung des IRPEF-Zuschlags zu überprüfen, und zwar auch bezogen auf einzelne Einkommenskategorien.

 

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